Proxmox HDD Passthrough, Cache ja oder nein ?

Bisher dachte ich nicht darüber nach ob ich den VirtIO Cache aktivieren sollte, ne besser nicht, sicher ist sicher bei Stromausfall 🙂

Es geht hier um eine „Windows Fileserver“ VM, bei der 2 SATA Daten-Festplatten direkt per VirtIO Passthrough an das Windows OS durchgereicht werden.

Einfach aus dem Grund das ich für die Daten-Festplatten das „Windows eigene Software Raid“ zum spiegeln verwenden kann.

root@px1 /etc/pve/qemu-server > cat 200.conf | grep virtio
bootdisk: virtio0
virtio0: px1_ssd_1:200/vm-200-disk-1.raw,size=40G
virtio1: /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD30EFRX-68EUZN0_WD-WMC4N0612305,backup=0,cache=writeback,size=2930266584K
virtio2: /dev/disk/by-id/ata-WDC_WD30EFRX-68EUZN0_WD-WMC4N0623987,backup=0,cache=writeback,size=2930266584K

 

Messung mit deaktivierem VirtIO Cache (default):

Messung mit  VirtIO Cache (write back):

Ich denke ich sollte VirtIO Cache nutzen 🙂

 

Linksys WRT160NL, Power LED blinkt durchgehend

In Foren wird oft nur die Methode über den serialen Port (mit Spezialkabel) beschrieben.

Per Zufall fand ich einen Beitrag wo das flashen des gebrickten Linksys WRT160NL Routers ohne speziellem Kabel (per TFTPd) beschrieben wird. (Obwohl die Router IP 192.168.1.1 nicht mehr pingbar war !)

  1. Download der passenden Firmware (hier dd-wrt: linksys-to-ddwrt-firmware.bin
  2. Linux Notebook mit installiertem tftp Client [apt install tftp] auf die IP 192.168.1.2 einstellen, WLAN am Notebook am besten deaktivieren
  3. Verbinden des Notebooks mit „Port-4“ des gebrickten Routers
  4. Wechsle im Linux Terminal in das Verzeichnis wo die Firmware *.bin liegt, also zB. [cd ~/Downloads]
  5. Schreibe den Befehl in das Terminal, jedoch noch KEIN ENTER drücken ! [tftp 192.168.1.1 69]
  6. Schalte den Router ein, und warte bis der Notebook Connectet meldet, dann drücke ENTER um das Command (Befehl) auszuführen
  7. Wechsle im Terminal/tftp in den Binary Mode mit Befehl: [binary]
  8. Sende die Firmware an den Router mit Befehl: [put linksys-to-ddwrt-firmware.bin]
  9. Wenn erfolgreich übertragen den tftp Client beenden mit Befehl: [quit]
  10. Stelle nun den Notebook wieder auf DHCP Client ein, ev. deaktivieren/aktivieren der Schnittstelle..
    Wenn erfolgreich sollte der Router nach 1-2 Minuten wieder erreichbar sein [ping 192.168.1.1]

TP-Link Router TFTP Recovery Modus

Neulich war ich mit einem nicht mehr funktionierenden (bricked) TP-Link Router (WR-1043ND V4) konfrontiert.

Das Problem:
Nach dem einschalten ein leuchen der Power-LED, und blinken aller LEDs alle paar Sekunden. Der angeschlossene Debian-Notebook meldete im 5 Sekunden Takt Schittstelle up, down, up, down…

Die Wiederherstellung (neu flashen) funktioniert mit dem eingebauten Recovery Modus des Routers, und mithilfe eines TFTP Servers.

Kurze Notiz zur Wiederherstellung: (mit Debian Notebook direkt am Router angeschlossen)

  1. apt-get install tftpd-hpa
  2. Erweitern der tftpd-hpa Konfiguration um „-vvv“
    Dies aktiviert den Verbose Modus des TFPd Services so das wir sehen welche Datei vom Client (in diesem Fall der Router) angefordert wird.  nano /etc/default/tftpd-hpa

    # /etc/default/tftpd-hpa
    
    TFTP_USERNAME="tftp"
    TFTP_DIRECTORY="/srv/tftp"
    TFTP_ADDRESS="0.0.0.0:69"
    TFTP_OPTIONS="--secure -vvv"
  3. Download der aktuellen Original Firmware vom Hersteller (Hardware-Version beachten !)
  4. Ablegen dieser Firmware nach „/srv/tftp“ und umbenennen, bei meinem Model muss der Dateiname wie folgt lauten: „wr1043ndv4_tp_recovery.bin“
  5. Einstellen der IP-Adresse des TFTP Servers (in meinem Fall der Notebook) auf: 192.168.0.66
  6. Starten des TFTPd Services
    /etc/init.d/tftpd-hpa start
  7. Betrachten des Logs (falls Dateiname nicht passen sollte sehen wird das im Log)
    tail -f /var/log/syslog
  8. A: Router ausschalten
    B: Recovery Taste drücken und halten
    C: Router einschalten
    D: Recovery Taste kann nach gut 5 Sekunden los gelassen werden.

Der Router bootet nach dem Recovery Flashen automatisch neu
Default-IP: 192.168.0.1, User: admin, Password: admin

Die TFTP Methode hilft auch beim zurückflashen auf die Original (Stock) Firmware von openWRT, lede, dd-WRT usw..

Firefox mit owncloud Mozilla Sync Plugin

Der eigene Sync Server wird von neueren Firefox Versionen offiziell nicht mehr unterstützt.
Mit einer kleinen Änderung in der Firefox Konfiguration kann es jedoch trotzdem einrichtet werden.

  1. Gib in der Firefox Adressleiste about:config ein und drücke Enter
  2. Suche nach dem Eintrag: services.sync.tokenServerURI
    Trage deine ownCloud URL ein: https://YOURCLOUDDOMAIN/remote.php/mozilla_sync/
  3. Erstelle einen neuen String: services.sync.username und trage „irgendwas“ ein, (der richtige Username hat bei mir nicht funktioniert)
  4. Firefox neustarten und Sync aktivieren
error: